- Jede Anlagestrategie – ob quantitativ, diskretionär, kreditbasiert oder thematisch – kann ohne Banklizenz in ein über Banken handelbares Wertpapier verpackt werden.
- Onvest AG übernimmt standardmässig die Rolle des FINMA-regulierten Vermögensverwalters. Alternativ kann jede andere FINMA-regulierte oder vergleichbar beaufsichtigte ausländische Einheit eingesetzt werden.
- Die gesamte Infrastruktur ist bereits aufgebaut: Emittent, Vermögensverwalter, Prime-Broker-Anbindung, SIX SIS, NAV-Berechnung, Factsheets und Investorentools – alles in einer einzigen Struktur integriert.
- Von der Einrichtung bis zum ersten Handel: 4 bis 8 Wochen. Ein regulierter Fonds benötigt in der Regel 12 bis 18 Monate.
- Kein Mindest-AUM erforderlich. Die Kostenstruktur ist planbar und wird vor jeder Verpflichtung vollständig offengelegt.
- Jedes Produkt erhält eine Schweizer ISIN und wird über SIX SIS abgewickelt – investierbar über jedes Standarddepot ab dem ersten Tag.
- Der NAV wird ab dem ersten Handelstag unabhängig berechnet und schafft so einen überprüfbaren Track Record von Beginn an.
Von der Strategie zum handelbaren Wertpapier
Eine Anlagestrategie an den Markt zu bringen, bedeutete früher in der Regel eines von zwei Dingen: einen Fonds aufzulegen oder mit einer Bank eine individuelle Struktur zu verhandeln.
Ein regulierter Fonds erfordert die Genehmigung durch FINMA, einen vollständigen Prospekt, mehrere Monate Vorlaufzeit und eine Kostenstruktur, die sich unter CHF 100 Millionen verwaltetem Vermögen (AUM) meist kaum lohnt. Selbst dann bindet der laufende Betrieb eines Fonds – Verwaltungsrat, Revisionsstelle, regulatorische Meldungen und Investorenreporting – oft einen unverhältnismässig grossen Teil der operativen Kapazität eines Asset Managers.
Ein bankemittiertes Produkt ist schneller umsetzbar, doch die wirtschaftlichen Konditionen sind meist in einem Fee-Split eingebettet. Dabei verliert der Promotor die Kontrolle über Gegenparteien, Ausführung und Preisgestaltung. Die Bank hält die Kundenbeziehung; der Promotor liefert die Strategie und erhält im Gegenzug nur einen Teil der Erträge.
Die SMART-Plattform wurde geschaffen, um beide Probleme gleichzeitig zu lösen. Sie ermöglicht es jedem Promotor – ob Asset Manager, Strategiedeveloper, Family Office oder Unternehmer mit einer überzeugenden Investmentidee –, ein über Banken handelbares Schuldinstrument zu emittieren, das eine Schweizer ISIN trägt, über SIX SIS abgewickelt wird und von einem FINMA-regulierten Vermögensverwalter betreut wird.
Der Promotor benötigt weder eine Banklizenz noch muss er einzelne Gegenparteien selbst suchen und koordinieren. Ebenso entfällt die Notwendigkeit, ein Mindestvolumen an verwaltetem Vermögen zu erreichen, damit sich die Struktur wirtschaftlich lohnt. Die gesamte Produktinfrastruktur – vom Emittenten über den Prime Broker bis hin zum Reporting – ist bereits vorstrukturiert und funktioniert vom ersten Produkt an als integrierter Service.
Das Ergebnis ist ein reguliertes, bankfähiges und investierbares Wertpapier, das auf der Strategie des Promotors basiert und innerhalb von 4 bis 8 Wochen vom ersten Gespräch bis zum ersten Handel lanciert werden kann.
Die Schweizer ISIN stellt sicher, dass das Produkt über jedes gewöhnliche Depot gekauft und gehalten werden kann, ohne zusätzliche technische oder rechtliche Einrichtung. Die FINMA-regulierte Struktur stellt sicher, dass das Produkt von Beginn an den Anforderungen professioneller und institutioneller Investoren entspricht.
Ein SMART-Produkt ist ein Schuldinstrument gemäss dem Schweizer Finanzdienstleistungsgesetz (FinSA/FIDLEG), emittiert durch Smart Edge PCC Limited, eine Guernsey Protected Cell Company. Jedes Produkt wird in einer eigenen, rechtlich separierten Zelle geführt, mit vollständiger gesetzlicher Vermögenstrennung. Es handelt sich nicht um einen Fonds und benötigt keine FINMA-Fondszulassung.
Wer lanciert ein SMART-Produkt?
Die Plattform richtet sich an Promotoren, deren Strategie schneller ist als ihre Fähigkeit, diese zu verpacken und zu vertreiben. Dabei ist nicht die Art des Unternehmens entscheidend, sondern die Art des Problems: eine überzeugende Investmentstrategie ohne skalierbaren, regulierten Vertriebsmechanismus.
Der Promotor benötigt:
- keine Banklizenz
- keine FINMA-Fondsbewilligung
- keine eigene Infrastruktur
Erforderlich sind:
- eine glaubwürdige Strategie
- ein klar definiertes Investmentmandat
- eine Gegenparteibeziehung mit Onvest
Bei einem AMC muss ein FINMA-regulierter Vermögensverwalter als Portfolio Manager eingesetzt werden. Standardmässig übernimmt Onvest diese Rolle. Alternativ kann jeder andere FINMA-regulierte oder vergleichbar beaufsichtigte ausländische Vermögensverwalter eingesetzt werden.
Bei Tracker-Zertifikaten oder CLNs variieren die regulatorischen Anforderungen je nach Struktur. Das Compliance-Team von Onvest prüft diese im Rahmen des Erstgesprächs.
Welche Assets können einem SMART-Produkt zugrunde liegen?
Die SMART-Plattform kennt keine kategorische Einschränkung bei Assetklassen. Entscheidend sind Verwahrung (Custody), Bewertungsfrequenz und Prime-Broker-Struktur. Sowohl bankfähige als auch nicht bankfähige Assets können strukturiert werden.
Infrastruktur und Gegenparteien
Einer der am meisten unterschätzten Kostenfaktoren ausserhalb der SMART-Plattform ist das Gegenparteienproblem. Fehlende Komponenten bedeuten zusätzliche Verhandlungen, Onboardings, Verträge und laufende Beziehungen. Auf der SMART-Plattform sind diese Bausteine bereits integriert.
Wichtig: Der Promotor bleibt frei in der Wahl des Brokers. Es gibt keine versteckten Handelsmargen.
Die richtige Produktwahl
Die drei auf der SMART-Plattform verfügbaren Produkttypen sind nicht austauschbar. Die richtige Wahl hängt von der Art der Strategie, dem Mass der laufenden Diskretion und der Art des zugrundeliegenden Engagements ab.
Beinhaltet eine Strategie diskretionäres Rebalancing – auch wenn es durch ein Modell gesteuert wird – ist ein AMC das geeignete Vehikel. Regelbasierte Strategien mit veröffentlichter Methodik können als Tracker qualifizieren. Kreditstrategien mit definiertem Referenzschuldner werden als CLNs strukturiert.
Der Lancierungsprozess
Die konventionelle Lancierung eines strukturierten Produkts erfordert die unabhängige Zusammenstellung einer fragmentierten Gegenpartei-Kette – ein Prozess, der Monate dauert, bevor eine erste Verpflichtung eingeht.
Die SMART-Plattform ersetzt diese Fragmentierung durch sechs klar definierte Phasen, koordiniert von Onvest vom ersten Gespräch bis zum vollständig emittierten, ISIN-gelisteten Produkt.
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1ErstgesprächTag 1Ziele, Strategie und Assetklasse verstehen. Kein Vorabdokument erforderlich.
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2StrukturierungsvorschlagTag 3Onvest erstellt die Struktur und Gebührenübersicht zur Prüfung.
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3Kick-Off und OnboardingTag 7KYC/AML, Gegenparteiverträge und Emittentenauswahl.
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4UmsetzungTag 15Produktdokumentation und technische Implementierung, einschliesslich API-Verbindungen.
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5Due DiligenceTag 29Finale Prüfung durch Emittent und Gegenparteien.
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6LaunchTag 30Produkt wird emittiert und investierbar. Onvest übernimmt das Life Cycle Management.
Der obige Zeitplan ist indikativ und setzt voraus, dass alle erforderlichen Projektunterlagen und KYC-Materialien bei der Beauftragung verfügbar sind.
Die Kostenstruktur
Die vollständigen Kosten eines SMART-Produkts werden vor jeder Verpflichtung offengelegt. Keine eingebetteten Margen, keine versteckten Gebührenteilungen.
| Kostenkomponente | Betrag | Hinweis |
|---|---|---|
| Setup-Kosten | CHF 5’000–8’000 | Einmalig |
| Mindestjahresgebühr | CHF 7’000–10’000 | Plattform & Compliance |
| Strukturierungsgebühr | 40 bps p.a. | Auf AUM |
| Lifecycle-Management | 10 bps p.a. | Laufende Betreuung |
| Diskretionäres Asset Management | 25 bps p.a. | Nur wenn Onvest PM ist |
| Gesamtkosten (AUM-basiert) | 50–75 bps p.a. | Je nach Struktur |
Zum Vergleich: Ein regulierter Fonds verursacht häufig CHF 100’000 Setup, CHF 250’000 laufende Kosten und 12–18 Monate Time-to-Market. Die SMART-Kostenstruktur ist transparent, fix und vom ersten Closing an wirtschaftlich tragfähig.
Die Management Fee des Promotors bleibt vollständig beim Promotor. Die Plattformgebühr und die Gebühr des Promotors koexistieren unabhängig voneinander.
Regulatorischer Rahmen
Ein SMART-Produkt ist ein Schuldinstrument nach dem Schweizer Finanzdienstleistungsgesetz (FinSA/FIDLEG). Es ist kein kollektives Anlagevehikel, kein Fonds, und erfordert keine Banklizenz.
Track Record, Reporting und Investorenzugang
Ein zentraler Vorteil: Der Track Record beginnt am ersten Handelstag. Der NAV wird unabhängig berechnet und rapportiert. Für institutionelle Investoren ist dies essenziell für Due Diligence.
Zusätzlich bietet die Plattform: Live-NAV-Reporting, Preis-Alerts, Performance Factsheets und einen Portfolio-Allocator, der es Investoren ermöglicht, Allokationen zum SMART-Produkt neben externen Instrumenten zu modellieren.
Jedes SMART-Produkt hat eine Schweizer ISIN und wird über SIX SIS abgewickelt. Investoren können das Produkt über jedes Standarddepot zeichnen und halten, ohne ein neues Konto eröffnen zu müssen.